Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie, Schutz & wich­ti­ge Infos

Ein Mann prüft Dokumente zur Wohngebäudeversicherung vor einem modernen Haus mit sichtbaren Schäden.
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Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie: Die wich­tigs­ten Fak­ten und Risi­ken

Ant­wort 1. Haus­be­sit­zer soll­ten eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung abschlie­ßen, um ihr Eigen­tum gegen unvor­her­seh­ba­re Schä­den abzu­si­chern.

Ant­wort 2. Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie? Sie schützt vor Feu­er, Sturm und Lei­tungs­was­ser, typi­sche Risi­ken, die häu­fig auf­tre­ten.

Ant­wort 3. Wer in Eigen­heim oder ver­mie­te­te Immo­bi­li­en inves­tiert, pro­fi­tiert von erwei­ter­ten Tari­fen zum Schutz vor wei­te­ren Risi­ken.

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le betont, dass eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wich­tig für Eigen­tü­mer ist, um sich vor hohen Kos­ten durch Gebäu­de­schä­den zu schüt­zen (Quel­le: verbraucherzentrale.de). Auch Ver­bän­de wie der Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) emp­feh­len eine umfas­sen­de Absi­che­rung für Eigen­hei­me.

Für wen ist eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie unver­zicht­bar?

Eigen­tü­mer von selbst­ge­nutz­tem oder ver­mie­te­tem Wohn­raum brau­chen die­se Ver­si­che­rung, um finan­zi­el­le Belas­tun­gen nach Gebäu­de­schä­den zu ver­mei­den.

Die Ver­si­che­rung deckt die Kos­ten für Repa­ra­tu­ren bei uner­war­te­ten Schä­den. Fehlt der Schutz, zahlst du die­se oft aus eige­ner Tasche. Ver­mie­ter sichern damit auch ihr Ver­mie­tungs­ge­schäft ab. Ban­ken ver­lan­gen bei Kre­di­ten meist den Nach­weis einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, um ihr Aus­fall­ri­si­ko zu redu­zie­ren. Die­se Pra­xis ist fest eta­bliert und wird häu­fig in Kre­dit­ver­trä­gen fest­ge­hal­ten. Auch Gerich­te bestä­ti­gen die­se Anfor­de­run­gen im Rah­men von Kre­dit­ver­ein­ba­run­gen.

Wel­che Scha­dens­ar­ten deckt die Ver­si­che­rung ab?

Basis-Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen schüt­zen vor Schä­den durch Feu­er, Sturm, Hagel und Lei­tungs­was­ser.

Dazu zäh­len:

  • Feu­er: Brand, Blitz­schlag, Explo­si­on
  • Sturm und Hagel: Schä­den durch Wind über 60 km/h oder Hagel­kör­ner
  • Lei­tungs­was­ser: Rohr­bruch, über­ge­lau­fe­nes Was­ser

Oft kannst du Ele­men­tar­schä­den wie Über­schwem­mung, Schnee­druck oder Erd­rutsch zusätz­lich ver­si­chern. Gera­de bei risi­ko­rei­chen Lagen lohnt sich das. Schä­den durch Van­da­lis­mus sind dage­gen häu­fig aus­ge­schlos­sen und brau­chen extra Schutz.

Unter­schie­de zwi­schen Basis- und erwei­ter­ten Tari­fen

Erwei­ter­te Tari­fe decken wei­te­re Risi­ken wie Ele­men­tar­schä­den und Schä­den durch gro­be Fahr­läs­sig­keit ab.

Basis-Tari­fe schüt­zen vor typi­schen Gefah­ren und pas­sen oft für Neu­bau­ten in ruhi­gen Lagen. Zusätz­li­che Bau­stei­ne wie Hoch­was­ser­schutz oder Erd­be­ben­de­ckung sind mög­lich. Sie grei­fen auch bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit, zum Bei­spiel, wenn ein Fens­ter offen bleibt und Sturm ein­dringt.

Aus Erfah­rung sind Basis-Tari­fe gut für Neu­bau­ten in Nied­ri­g­ri­si­ko­ge­bie­ten. Wer ein älte­res Haus in Hoch­was­ser­re­gio­nen besitzt, soll­te erwei­ter­te Tari­fe prü­fen. Vie­le Eigen­tü­mer von Alt­bau­ten pro­fi­tier­ten vom Schutz gegen Über­schwem­mung oder Schnee­druck.

Die Prä­mi­en unter­schei­den sich deut­lich: Basis-Tari­fe lie­gen meist zwi­schen 300 und 600 Euro jähr­lich. Erwei­ter­te Vari­an­ten star­ten bei 400 bis 900 Euro und mehr. Wich­tig sind Stand­ort und per­sön­li­che Risi­ko­be­reit­schaft.

Tarif­typAbge­deck­te Risi­kenDurch­schnitt­li­cher Jah­res­bei­trag in Euro
Basis-TarifFeu­er, Sturm, Hagel, Lei­tungs­was­ser300–600
Erwei­ter­ter TarifBasis plus Ele­men­tar­schä­den, gro­be Fahr­läs­sig­keit400–900 und mehr

Typi­sche Aus­schlüs­se und wor­auf bei der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie zu ach­ten ist

Aus­schlüs­se betref­fen oft Schä­den durch Krieg, Kern­ener­gie, Ver­schleiß und Vor­satz.

Vie­le Poli­cen schlie­ßen Schä­den durch man­geln­de Pfle­ge oder Ver­schleiß aus. Auch Krieg, inne­re Unru­hen oder Kern­ener­gie sind aus­ge­schlos­sen. Gera­de bei Ele­men­tar­schä­den soll­test du prü­fen, ob dei­ne Poli­ce für Risi­ko­ge­bie­te greift.

Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen zei­gen, dass Schä­den durch Erd­krie­chen von Tie­ren oder Baum­wur­zel­wachs­tum meist nicht ver­si­chert sind. Ob gro­be Fahr­läs­sig­keit abge­deckt ist oder extra bezahlt wer­den muss, steht in den All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen, die du mit dem Ver­trag bekommst.

Wann kann eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie Kos­ten spa­ren?

Wenn du grö­ße­re Schä­den nicht selbst zah­len musst, sparst du Geld.

Ohne Schutz kön­nen Rohr­brü­che oder Sturm­schä­den teu­er wer­den. Die Ver­si­che­rung hält Kos­ten bes­ser plan­bar.

Zum Bei­spiel wur­de bei einem Was­ser­rohr­bruch in einem älte­ren Haus der Scha­den kom­plett über­nom­men. Das sorg­te für finan­zi­el­le Ent­las­tung. Auch ein Sturm hat oft das Dach beschä­digt, doch die Ver­si­che­rung zahl­te schnell die Repa­ra­tur.

So ver­mei­dest du uner­war­te­te Kos­ten und finan­zi­el­le Eng­päs­se.

Prä­mi­en blei­ben sta­bil, wenn du den Haus­wert regel­mä­ßig prüfst und die Ver­si­che­rung anpasst. Man­che Ver­si­che­rer bie­ten Rabat­te, wenn das Haus gut gesi­chert ist, etwa durch Alarm­an­la­gen oder geprüf­te Lei­tun­gen. Ein höhe­rer Selbst­be­halt senkt eben­falls die Bei­trä­ge.

Wie beein­flusst der Wert des Hau­ses die Prä­mie?

Die Prä­mie rich­tet sich vor allem nach dem Wert des Gebäu­des und dem Risi­ko der Lage.

Der Wert ent­steht aus Wie­der­her­stel­lungs­kos­ten, Bau- und Mate­ri­al­prei­sen sowie Aus­stat­tung. Je höher der Wert, des­to höher die Prä­mie.

Ein Haus mit 150 Qua­drat­me­tern und einem Wert von 300.000 Euro kos­te­te etwa 400 bis 800 Euro jähr­lich.

Ein Ver­si­che­rungs­neh­mer mel­de­te für ein ähn­li­ches Haus eine Jah­res­prä­mie von etwa 600 Euro. Lage, Bau­wei­se und Sicher­heits­fea­tures beein­fluss­ten das Ergeb­nis.

Haus­stand­ort und Alter spie­len eine Rol­le. Hoch­was­ser­ge­fähr­de­te Gebie­te füh­ren zu höhe­ren Bei­trä­gen. Man­che Ver­si­che­rer beloh­nen neue Dächer oder moder­ne Tech­nik mit Rabat­ten.

Über­blick: Das Wich­tigs­te zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung wer braucht sie

  • Eigen­tü­mer von Häu­sern, selbst bewohnt oder ver­mie­tet, brau­chen sie.
  • Basis deckt Feu­er, Sturm, Hagel und Lei­tungs­was­ser ab.
  • Erwei­ter­te Tari­fe schlie­ßen Ele­men­tar­schä­den und gro­be Fahr­läs­sig­keit mit ein.
  • Aus­schlüs­se genau prü­fen.
  • Prä­mi­en hän­gen vom Ver­si­che­rungs­wert und Stand­ort ab.
  • Rabat­te und Selbst­be­hal­te beein­flus­sen die Kos­ten.

FAQ: Son­der­fäl­le und häu­fi­ge Miss­ver­ständ­nis­se

Für wen ist die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pflicht?

Gesetz­lich ist sie nicht vor­ge­schrie­ben. Doch vie­le Ban­ken ver­lan­gen sie als Bedin­gung für Bau­fi­nan­zie­run­gen. Die Bank zahlt oft erst aus, wenn der Nach­weis vor­liegt. Dabei wird die Bank häu­fig als Zah­lungs­emp­fän­ger bei Schä­den ein­ge­tra­gen, um das Kre­dit­ri­si­ko zu ver­rin­gern.

Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­si­che­rungs­ver­bän­de emp­feh­len den Abschluss klar.

Deckt die Ver­si­che­rung auch Schä­den bei Ver­mie­tung ab?

Ja, auch ver­mie­te­te Immo­bi­li­en sind geschützt.

Sind Erd­be­ben­schä­den stan­dard­mä­ßig ver­si­chert?

Nicht im Basis­schutz. Die­se Schä­den kannst du mit Ele­men­tar­scha­den­schutz nach­rüs­ten.

Wie hoch soll­te der Selbst­be­halt sein?

500 bis 1000 Euro sind üblich. Damit sin­ken die Prä­mi­en, klei­ne­re Schä­den zahlst du selbst.

Kann ich die Ver­si­che­rung bei Ver­kauf des Hau­ses kün­di­gen?

Ja, sie kann regu­lär gekün­digt oder auf den Käu­fer über­tra­gen wer­den.

Wel­che typi­schen Pro­ble­me tre­ten bei Scha­den­re­gu­lie­run­gen auf?

Pro­ble­ma­tisch sind feh­len­de poli­zei­li­che oder behörd­li­che Nach­wei­se, zum Bei­spiel bei Sturm- oder Lei­tungs­was­ser­schä­den. Zeit­na­he und genaue Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Ver­si­che­rer ist wich­tig. Ver­zö­ger­te Mel­dun­gen kön­nen den Anspruch gefähr­den.

Erwei­ter­te Tari­fe regu­lie­ren oft schnel­ler und umfang­rei­cher, beson­ders bei Ele­men­tar­schä­den.

[Als unab­hän­gi­ger Finanz­be­ra­ter von Vermögenstrategie.de emp­feh­len wir dir, den Ver­si­che­rungs­wert dei­nes Hau­ses rea­lis­tisch zu ermit­teln und den pas­sen­den Ver­si­che­rungs­schutz indi­vi­du­ell anzu­pas­sen. So sicherst du dein Ver­mö­gen effi­zi­ent und ver­mei­dest Über- oder Unter­ver­si­che­rung.]

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