Immo­bi­lie als Alters­vor­sor­ge: Wann sich der Kauf wirk­lich lohnt

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Das Wich­tigs­te in Kür­ze

  • Eine ver­mie­te­te Immo­bi­lie kann ein sinn­vol­ler Bau­stein für den lang­fris­ti­gen Ver­mö­gens­auf­bau und die Alters­vor­sor­ge sein.
  • Ent­schei­dend sind nicht nur die Immo­bi­lie selbst, son­dern Lage, Zustand, Kauf­preis, Ver­miet­bar­keit und die pas­sen­de Finan­zie­rung.
  • Bei Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­li­en kön­nen steu­er­li­che Effek­te, Finan­zie­rung und Eigen­ka­pi­tal­ein­satz die Wirt­schaft­lich­keit wesent­lich beein­flus­sen.
  • Unser Kon­zept setzt auf aus­ge­wähl­te, sanier­te Objek­te, die gezielt an Kapi­tal­an­le­ger ver­kauft wer­den und pro­fes­sio­nell ver­wal­tet wer­den.
  • Als ers­te Ori­en­tie­rung soll­test du min­des­tens ca. 20.000 Euro Eigen­ka­pi­tal bzw. ver­füg­ba­re Liqui­di­tät mit­brin­gen. Für Ange­stell­te ist ein Net­to­ein­kom­men ab ca. 2.500 Euro monat­lich eine gute Aus­gangs­ba­sis. Selbst­stän­di­ge benö­ti­gen eine ent­spre­chend sta­bi­le wirt­schaft­li­che His­to­rie.
  • Ob eine Immo­bi­lie tat­säch­lich zu dir passt, soll­te immer anhand dei­ner per­sön­li­chen finan­zi­el­len Situa­ti­on und dei­ner lang­fris­ti­gen Zie­le geprüft wer­den.

Was sind wich­ti­ge Punk­te auf die man bei Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­li­en ach­ten muss?

1. Eine Immo­bi­lie kann ein sinn­vol­ler Bau­stein für Ver­mö­gens­auf­bau und Alters­vor­sor­ge sein, wenn Objekt, Lage, Finan­zie­rung und Stra­te­gie zusam­men­pas­sen.
2. Ent­schei­dend ist nicht nur der Kauf­preis. Auch Ver­miet­bar­keit, Zustand, Ver­wal­tung, lau­fen­de Kos­ten und mög­li­che zukünf­ti­ge Inves­ti­tio­nen müs­sen berück­sich­tigt wer­den.

3. Finan­zie­rung, Eigen­ka­pi­tal und steu­er­li­che Aus­wir­kun­gen soll­ten nicht getrennt von­ein­an­der betrach­tet, son­dern als Gesamt­kon­zept auf die per­sön­li­che Situa­ti­on abge­stimmt wer­den.

Wie wirkt sich eine Immo­bi­lie auf die Alters­vor­sor­ge aus?

Eine ver­mie­te­te Immo­bi­lie kann lang­fris­tig Ver­mö­gen auf­bau­en und zusätz­li­che Ein­nah­men im Alter ermög­li­chen.

Das Grund­prin­zip ist ein­fach: Du erwirbst eine Immo­bi­lie und ver­mie­test sie lang­fris­tig. Dadurch erhältst du lau­fen­de Miet­ein­nah­men, wäh­rend du gleich­zei­tig Eigen­tum an einem rea­len Sach­wert auf­baust. Wird die Immo­bi­lie über einen Kre­dit finan­ziert, kön­nen die Miet­ein­nah­men einen Teil der lau­fen­den Finan­zie­rung tra­gen. Über die Jah­re wird die Finan­zie­rung zurück­ge­führt und dein Anteil am schul­den­frei­en Immo­bi­li­en­ver­mö­gen kann wach­sen. Genau des­halb betrach­ten vie­le Anle­ger Immo­bi­li­en nicht als kurz­fris­ti­ges Invest­ment, son­dern als lang­fris­ti­gen Bestand­teil ihrer Ver­mö­gens- und Alters­vor­sor­ge­stra­te­gie.

Dabei soll­te man aller­dings nicht den Feh­ler machen, aus­schließ­lich auf eine mög­li­che Wert­stei­ge­rung zu set­zen. Immo­bi­li­en­prei­se kön­nen schwan­ken und auch Miet­ein­nah­men oder Kos­ten kön­nen sich anders ent­wi­ckeln als geplant.

Ent­schei­dend ist des­halb, dass die Immo­bi­lie bereits beim Kauf wirt­schaft­lich sinn­voll aus­ge­wählt und lang­fris­tig trag­fä­hig finan­ziert wird.

Wel­che Risi­ken und Kos­ten sind bei einer Immo­bi­li­en-Alters­vor­sor­ge zu beach­ten?

Auch eine gut aus­ge­wähl­te Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie ist kein risi­ko­frei­es Invest­ment.

Beim Immo­bi­li­en­kauf ent­ste­hen zunächst Kauf­ne­ben­kos­ten wie Grund­er­werb­steu­er sowie Kos­ten für Notar, Grund­buch und gege­be­nen­falls wei­te­re Erwerbs­ne­ben­kos­ten. Dane­ben ent­ste­hen wäh­rend der Hal­te­dau­er lau­fen­de Kos­ten. Dazu kön­nen bei­spiels­wei­se Ver­wal­tung, Instand­hal­tung, Repa­ra­tu­ren und nicht auf den Mie­ter umleg­ba­re Kos­ten gehö­ren. Zusätz­lich kön­nen Leer­stand, uner­war­te­te Repa­ra­tu­ren oder Ver­än­de­run­gen des Immo­bi­li­en­mark­tes die Wirt­schaft­lich­keit beein­flus­sen. Gera­de bei älte­ren Objek­ten spielt des­halb der Zustand des Gebäu­des eine wich­ti­ge Rol­le. Eine ver­meint­lich güns­ti­ge Woh­nung kann schnell teu­er wer­den, wenn weni­ge Jah­re nach dem Kauf grö­ße­re Maß­nah­men an Dach, Fas­sa­de, Fens­tern oder Hei­zungs­an­la­ge erfor­der­lich wer­den. Aus die­sem Grund arbei­ten wir bei unse­rem Kon­zept mit aus­ge­wähl­ten Part­nern zusam­men, die ent­spre­chen­de Immo­bi­li­en erwer­ben, sanie­ren und anschlie­ßend in ein­zel­ne Wohn­ein­hei­ten auf­tei­len. Das redu­ziert nicht sämt­li­che Risi­ken einer Immo­bi­lie. Es sorgt aber dafür, dass Zustand, Kon­zept und lang­fris­ti­ge Nut­zung des Objek­tes bereits vor dem Ver­kauf inten­siv betrach­tet wer­den.

Wel­che Rol­le spielt die Lage und der Zustand der Immo­bi­lie für die Vor­sor­ge?

Lage und Zustand beein­flus­sen Ver­miet­bar­keit, Kos­ten und lang­fris­ti­ge Wert­ent­wick­lung erheb­lich.

Eine Kapi­tal­an­la­ge funk­tio­niert lang­fris­tig nur, wenn Men­schen dort auch woh­nen möch­ten. Des­halb ach­ten wir auf Stand­or­te, an denen eine nach­hal­ti­ge Nach­fra­ge nach Wohn­raum besteht und Fak­to­ren wie Infra­struk­tur, Arbeits­markt, Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung und Ver­miet­bar­keit grund­sätz­lich für den Stand­ort spre­chen. Min­des­tens genau­so wich­tig ist der Zustand des Gebäu­des. Gera­de bei Bestands­im­mo­bi­li­en kön­nen grö­ße­re Sanie­run­gen einen erheb­li­chen Ein­fluss auf die Wirt­schaft­lich­keit haben. Des­halb set­zen wir bei unse­rem Kon­zept auf Objek­te, die durch aus­ge­wähl­te Part­ner erwor­ben und vor bezie­hungs­wei­se im Rah­men der Auf­tei­lung ent­spre­chend saniert wer­den. Eine gute Kapi­tal­an­la­ge beginnt damit nicht erst bei der Woh­nung selbst, son­dern bei der Qua­li­tät des gesam­ten Objek­tes.

Was unter­schei­det unser Kon­zept vom klas­si­schen Kauf einer Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie?

Unser Ziel ist es, Kapi­tal­an­le­gern ein mög­lichst struk­tu­rier­tes Gesamt­kon­zept rund um die Immo­bi­lie anzu­bie­ten.

Wer eine Woh­nung auf eige­ne Faust als Kapi­tal­an­la­ge kauft, muss vie­le ein­zel­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen. Wel­che Stadt ist inter­es­sant? Wel­che Lage funk­tio­niert? Wie ist der Zustand des Gebäu­des? Wel­che Sanie­run­gen ste­hen mög­li­cher­wei­se an? Wie hoch darf der Kauf­preis sein? Wer küm­mert sich spä­ter um die Mie­ter? Und wel­che Finan­zie­rung passt zur eige­nen Situa­ti­on? Unser Ansatz ist des­halb ein ande­rer. Wir arbei­ten mit aus­ge­wähl­ten Bau­trä­gern und Part­nern zusam­men, die geeig­ne­te Immo­bi­li­en erwer­ben, sanie­ren und anschlie­ßend in ein­zel­ne Wohn­ein­hei­ten auf­tei­len. Die­se Woh­nun­gen wer­den gezielt und aus­schließ­lich an Kapi­tal­an­le­ger ver­kauft. Der Gedan­ke dahin­ter ist wich­tig: In einer klas­si­schen Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft kön­nen völ­lig unter­schied­li­che Inter­es­sen auf­ein­an­der­tref­fen. Wäh­rend ein Kapi­tal­an­le­ger vor allem auf eine fai­re Ver­mie­tung und die lang­fris­tig wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung des Gebäu­des ach­tet, kann ein Eigen­nut­zer ande­re Prio­ri­tä­ten bei Inves­ti­tio­nen und Ent­schei­dun­gen inner­halb der Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft haben. Bei unse­rem Kon­zept ver­fol­gen die Eigen­tü­mer grund­sätz­lich das­sel­be Ziel:

Eine fai­re Ver­mie­tung und eine wirt­schaft­lich sinn­vol­le Ent­wick­lung des gesam­ten Objek­tes.

Dadurch ent­steht eine kla­re Aus­rich­tung inner­halb des Hau­ses.

Muss ich mich anschlie­ßend selbst um mei­ne Mie­ter küm­mern?

Nein. Eine pro­fes­sio­nel­le Haus­ver­wal­tung über­nimmt einen gro­ßen Teil der lau­fen­den Auf­ga­ben rund um Immo­bi­lie und Miet­ver­hält­nis. Vie­le Men­schen fin­den Immo­bi­li­en als Kapi­tal­an­la­ge grund­sätz­lich inter­es­sant, möch­ten aber nicht selbst stän­dig Ansprech­part­ner für Mie­ter sein. Genau des­halb gehört eine pro­fes­sio­nel­le Ver­wal­tung zu unse­rem Kon­zept. Sie küm­mert sich um die lau­fen­den Anlie­gen rund um Mie­ter und Immo­bi­lie und über­nimmt wesent­li­che orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben. Du bleibst Eigen­tü­mer dei­ner Woh­nung, musst aber nicht jeden Vor­gang selbst orga­ni­sie­ren. Unser Anspruch ist damit ein mög­lichst ein­fa­ches Prin­zip: Eige­ne Immo­bi­lie – pro­fes­sio­nel­le Ver­wal­tung – mög­lichst wenig ope­ra­ti­ver Auf­wand für den Anle­ger. Natür­lich bedeu­tet eine Ver­wal­tung nicht, dass du als Eigen­tü­mer kei­ner­lei Ent­schei­dun­gen mehr tref­fen musst oder kei­ne wirt­schaft­li­chen Risi­ken trägst. Sie nimmt dir jedoch einen gro­ßen Teil der lau­fen­den Orga­ni­sa­ti­on ab.

Wann ist eine Immo­bi­lie als Alters­vor­sor­ge gegen­über ande­ren Anla­ge­for­men sinn­voll?

Nied­ri­ge Zin­sen und viel Eigen­ka­pi­tal erhö­hen die Ren­di­te und sen­ken Risi­ken.

Eine Immo­bi­lie unter­schei­det sich bei­spiels­wei­se deut­lich von einem Wert­pa­pier­de­pot. Sie ist weni­ger fle­xi­bel, ver­ur­sacht Kauf­ne­ben­kos­ten und kann nicht inner­halb weni­ger Minu­ten voll­stän­dig ver­kauft wer­den. Gleich­zei­tig ermög­licht sie einen wich­ti­gen Hebel: Ein Teil des Kauf­prei­ses kann über Fremd­ka­pi­tal finan­ziert wer­den. Dadurch muss nicht das gesam­te Invest­ment aus dem eige­nen Ver­mö­gen bezahlt wer­den. Ob eine Immo­bi­lie, Wert­pa­pie­re oder eine Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Anla­ge­for­men sinn­voll ist, hängt des­halb von dei­ner per­sön­li­chen Situa­ti­on ab. Wir sehen Immo­bi­li­en nicht als pau­scha­len Ersatz für ande­re Invest­ments. Viel­mehr geht es dar­um, her­aus­zu­fin­den, wel­che Bau­stei­ne für dei­ne Zie­le sinn­voll sind und wie sie mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den kön­nen.

Wel­che steu­er­li­chen Vor­tei­le kön­nen ver­mie­te­te Immo­bi­li­en bie­ten?

Bei einer ver­mie­te­ten Immo­bi­lie kön­nen ver­schie­de­ne Auf­wen­dun­gen steu­er­lich rele­vant sein.

Miet­ein­nah­men sind grund­sätz­lich steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te. Gleich­zei­tig kön­nen bei einer ver­mie­te­ten Immo­bi­lie bestimm­te damit ver­bun­de­ne Auf­wen­dun­gen steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den. Dazu kön­nen unter ande­rem Abschrei­bun­gen auf den Gebäu­de­an­teil und – abhän­gig von der kon­kre­ten Situa­ti­on – Finan­zie­rungs­kos­ten wie Schuld­zin­sen gehö­ren. Genau des­halb betrach­ten wir die Finan­zie­rung einer Kapi­tal­an­la­ge anders als die Finan­zie­rung eines selbst­ge­nutz­ten Eigen­heims. Unser Ziel ist nicht auto­ma­tisch, mög­lichst wenig Fremd­ka­pi­tal oder mög­lichst wenig Zin­sen zu haben.

Viel­mehr geht es um die Fra­ge:

Wel­che Kom­bi­na­ti­on aus Eigen­ka­pi­tal, Finan­zie­rung, Liqui­di­tät und steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen passt am bes­ten zur per­sön­li­chen Stra­te­gie des Kun­den?

Wie hoch ein mög­li­cher steu­er­li­cher Effekt tat­säch­lich aus­fällt und wel­che Auf­wen­dun­gen im indi­vi­du­el­len Fall berück­sich­tigt wer­den kön­nen, hängt von der per­sön­li­chen Situa­ti­on ab. Steu­er­li­che Fra­gen soll­ten des­halb immer indi­vi­du­ell und gege­be­nen­falls gemein­sam mit einem Steu­er­be­ra­ter geprüft wer­den.

Wie beein­flusst die Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung die lang­fris­ti­ge Ren­ta­bi­li­tät?

Nicht die nied­rigs­te Kre­dit­sum­me ist auto­ma­tisch die bes­te Finan­zie­rung. Ent­schei­dend ist das Gesamt­kon­zept.

Natür­lich spie­len Zins­satz und Finan­zie­rungs­kos­ten eine wich­ti­ge Rol­le. Bei einer Kapi­tal­an­la­ge betrach­ten wir aller­dings nicht nur die Fra­ge, wie viel Zin­sen bezahlt wer­den. Eben­so wich­tig sind bei­spiels­wei­se:

  • Wie viel Eigen­ka­pi­tal möch­test du ein­set­zen?
  • Wie viel Liqui­di­tät möch­test du wei­ter­hin ver­füg­bar hal­ten?
  • Wel­che monat­li­che Belas­tung passt zu dei­ner Situa­ti­on?
  • Wel­che Miet­ein­nah­men ste­hen den Kos­ten gegen­über?
  • Wel­che steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen kann die gewähl­te Finan­zie­rung haben?
  • Und wel­che lang­fris­ti­gen Zie­le ver­folgst du?

Mehr Eigen­ka­pi­tal kann die Finan­zie­rungs­kos­ten und das Finan­zie­rungs­ri­si­ko redu­zie­ren. Gleich­zei­tig ist ein­ge­setz­tes Kapi­tal anschlie­ßend in der Immo­bi­lie gebun­den. Fremd­ka­pi­tal wie­der­um ver­ur­sacht Zin­sen, kann bei einer ver­mie­te­ten Immo­bi­lie aber Teil einer bewusst gewähl­ten Inves­ti­ti­ons- und Steu­er­stra­te­gie sein. Des­halb gibt es für uns nicht die eine per­fek­te Finan­zie­rung für jeden Kun­den. Wir ver­su­chen viel­mehr, aus Eigen­ka­pi­tal, Finan­zie­rung, mög­li­chen steu­er­li­chen Effek­ten und dei­nen per­sön­li­chen Wün­schen ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln, das lang­fris­tig zu dir passt.

Für wen ist unser Kon­zept geeig­net?

Nicht für jeden Men­schen ist eine Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie zum jet­zi­gen Zeit­punkt sinn­voll.

Und genau das möch­ten wir bereits vor einer Bera­tung trans­pa­rent machen. Unser Kon­zept rich­tet sich vor allem an Men­schen, die lang­fris­tig Ver­mö­gen auf­bau­en möch­ten, eine ver­mie­te­te Immo­bi­lie als zusätz­li­chen Bau­stein ihrer Ver­mö­gens­stra­te­gie sehen und Wert auf eine pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung legen. Als ers­te Ori­en­tie­rung soll­test du fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfül­len:

  • Eigenkapital/Liquidität: min­des­tens ca. 20.000 Euro
  • Ange­stell­te: in der Regel min­des­tens ca. 2.500 Euro monat­li­ches Net­to­ein­kom­men
  • Selbst­stän­di­ge: sta­bi­le wirt­schaft­li­che Situa­ti­on und ent­spre­chend gute His­to­rie
  • Anla­ge­ho­ri­zont: lang­fris­ti­ge Ori­en­tie­rung statt kurz­fris­ti­ger Spe­ku­la­ti­on
  • Ziel: Ver­mö­gens­auf­bau bezie­hungs­wei­se Alters­vor­sor­ge über eine ver­mie­te­te Immo­bi­lie

Das Erfül­len die­ser Vor­aus­set­zun­gen bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass eine Finan­zie­rung mög­lich ist oder wir dir zu einer Immo­bi­lie raten wür­den. Es ist ledig­lich eine ers­te Ori­en­tie­rung. Denn unser Ziel ist nicht, mög­lichst jedem Inter­es­sen­ten eine Woh­nung zu ver­kau­fen. Unser Ziel ist, gemein­sam her­aus­zu­fin­den, ob eine Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie zu dei­ner finan­zi­el­len Situa­ti­on und dei­nen lang­fris­ti­gen Zie­len passt.

FAQ: Die wich­tigs­ten Fra­gen zur Immo­bi­lie als Alters­vor­sor­ge

Lohnt sich eine Immo­bi­lie als Alters­vor­sor­ge auch bei schwan­ken­den Immo­bi­li­en­märk­ten?

Das lässt sich nicht pau­schal beant­wor­ten. Immo­bi­li­en­prei­se kön­nen stei­gen und fal­len. Bei einer lang­fris­ti­gen Kapi­tal­an­la­ge soll­te des­halb nicht aus­schließ­lich auf eine zukünf­ti­ge Wert­stei­ge­rung spe­ku­liert wer­den. Wich­ti­ger sind aus unse­rer Sicht eine nach­hal­ti­ge Ver­miet­bar­keit, ein ver­nünf­ti­ger Ein­kauf, die Qua­li­tät des Objek­tes und eine Finan­zie­rung, die auch lang­fris­tig zur eige­nen finan­zi­el­len Situa­ti­on passt.

Wel­che Neben­kos­ten fal­len beim Immo­bi­li­en­kauf an?

Beim Kauf kön­nen unter ande­rem Grund­er­werb­steu­er sowie Kos­ten für Notar und Grund­buch ent­ste­hen. Je nach Objekt und Gestal­tung kön­nen wei­te­re Erwerbs­ne­ben­kos­ten hin­zu­kom­men. Die­se Kos­ten berück­sich­ti­gen wir bei der Betrach­tung des Gesamt­in­vest­ments.

Wie viel Eigen­ka­pi­tal soll­te ich für die Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung mit­brin­gen?

Eine pau­scha­le Pro­zent­zahl hal­ten wir bei Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­li­en nicht für sinn­voll. Mehr Eigen­ka­pi­tal ist nicht auto­ma­tisch in jeder Situa­ti­on bes­ser. Ent­schei­dend ist viel­mehr, wie Eigen­ka­pi­tal, Finan­zie­rung, Liqui­di­täts­re­ser­ve und per­sön­li­che Stra­te­gie zusam­men­spie­len.

War­um wer­den die Woh­nun­gen aus­schließ­lich an Kapi­tal­an­le­ger ver­kauft?

Weil inner­halb einer Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft unter­schied­li­che Inter­es­sen ent­ste­hen kön­nen. Ein Eigen­nut­zer bewer­tet Inves­ti­tio­nen mög­li­cher­wei­se danach, wel­chen per­sön­li­chen Wohn­kom­fort sie ihm brin­gen. Ein Kapi­tal­an­le­ger betrach­tet stär­ker die Ver­miet­bar­keit und Wirt­schaft­lich­keit. Indem die Woh­nun­gen gezielt an Kapi­tal­an­le­ger ver­kauft wer­den, ver­fol­gen die Eigen­tü­mer grund­sätz­lich eine ähn­li­che Ziel­rich­tung: eine fai­re Ver­mie­tung und lang­fris­tig wirt­schaft­lich sinn­vol­le Ent­wick­lung des Objek­tes.

Muss ich mich selbst um Mie­ter und Ver­wal­tung küm­mern?

Die lau­fen­de Betreu­ung wird durch eine pro­fes­sio­nel­le Haus­ver­wal­tung unter­stützt bezie­hungs­wei­se über­nom­men. Dadurch soll der orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­wand für den Kapi­tal­an­le­ger mög­lichst gering gehal­ten wer­den.

Sind Zin­sen bei einer Kapi­tal­an­la­ge grund­sätz­lich schlecht?

Nein.

Zin­sen sind zunächst Kos­ten einer Finan­zie­rung. Bei einer ver­mie­te­ten Immo­bi­lie kön­nen Finan­zie­rungs­kos­ten jedoch steu­er­lich rele­vant sein. Des­halb soll­te nicht iso­liert ver­sucht wer­den, jede Form von Fremd­ka­pi­tal zu ver­mei­den. Ent­schei­dend ist, wel­che Finan­zie­rungs­struk­tur unter Berück­sich­ti­gung von Kos­ten, Eigen­ka­pi­tal, Liqui­di­tät, steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen und per­sön­li­chen Zie­len sinn­voll ist.

Ist die Immo­bi­lie dadurch eine siche­re Kapi­tal­an­la­ge?

Nein. Auch unser Kon­zept kann Risi­ken nicht voll­stän­dig aus­schlie­ßen. Miet­aus­fäl­le, Leer­stand, Repa­ra­tu­ren, Ver­än­de­run­gen des Immo­bi­li­en­mark­tes, stei­gen­de Kos­ten oder eine ande­re Wert­ent­wick­lung als erwar­tet sind grund­sätz­lich mög­lich. Unser Ansatz besteht des­halb nicht dar­in, eine Immo­bi­lie als „risi­ko­frei“ zu ver­kau­fen, son­dern mög­lichst vie­le beein­fluss­ba­re Fak­to­ren bereits bei Aus­wahl, Kon­zep­ti­on und Finan­zie­rung pro­fes­sio­nell zu berück­sich­ti­gen.

Über­sicht: Die wich­tigs­ten Fak­to­ren einer Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie

Kate­go­rieWor­auf wir ach­ten
ObjektZustand, Sanie­rung und lang­fris­ti­ge Nutz­bar­keit
LageVer­miet­bar­keit, Infra­struk­tur und nach­hal­ti­ge Nach­fra­ge
Eigen­tü­mer­struk­turGeziel­te Aus­rich­tung auf Kapi­tal­an­le­ger
Ver­wal­tungPro­fes­sio­nel­le Betreu­ung rund um Immo­bi­lie und Mie­ter
Finan­zie­rungIndi­vi­du­el­le Kom­bi­na­ti­on aus Fremd- und Eigen­ka­pi­tal
Steu­ernBerück­sich­ti­gung mög­li­cher steu­er­li­cher Aus­wir­kun­gen
Liqui­di­tätAus­rei­chen­de Reser­ven und indi­vi­du­ell sinn­vol­ler Eigen­ka­pi­tal­ein­satz
Risi­kenRea­lis­ti­sche Betrach­tung von Kos­ten, Leer­stand und Markt­ent­wick­lung
Stra­te­gieAbstim­mung auf Zie­le und per­sön­li­che finan­zi­el­le Situa­ti­on

Hand­lungs­emp­feh­lung

Eine Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie soll­te nie­mals allein des­halb gekauft wer­den, weil Immo­bi­li­en als „sicher“ gel­ten oder steu­er­li­che Vor­tei­le ver­spro­chen wer­den.

Ent­schei­dend ist das Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Fak­to­ren.

Das rich­ti­ge Objekt muss zur rich­ti­gen Finan­zie­rung und vor allem zum rich­ti­gen Men­schen pas­sen.

Des­halb betrach­ten wir zunächst dei­ne per­sön­li­che Situa­ti­on:

  • Wie hoch ist dein Ein­kom­men?
  • Wel­ches Eigen­ka­pi­tal steht zur Ver­fü­gung?
  • Wel­che Liqui­di­tät möch­test du behal­ten?
  • Wel­che monat­li­che Belas­tung ist für dich sinn­voll?
  • Wel­che Zie­le ver­folgst du?
  • Und wel­chen Stel­len­wert spie­len steu­er­li­che Aspek­te für dei­ne Stra­te­gie?

Erst danach prü­fen wir, ob und wel­che Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie zu die­sem Kon­zept pas­sen könn­te.

Prak­ti­sche Check­lis­te: Wich­ti­ge Kri­te­ri­en für den Immo­bi­li­en­kauf als Alters­vor­sor­ge

  • Du möch­test lang­fris­tig Ver­mö­gen auf­bau­en.
  • Du möch­test eine Immo­bi­lie ver­mie­ten und nicht selbst bezie­hen.
  • Du möch­test dich mög­lichst wenig um die lau­fen­de Ver­wal­tung küm­mern.
  • Du ver­fügst über min­des­tens ca. 20.000 Euro Eigen­ka­pi­tal bezie­hungs­wei­se Liqui­di­tät.
  • Du ver­dienst als Ange­stell­ter min­des­tens ca. 2.500 Euro net­to monat­lich oder bist als Selbst­stän­di­ger wirt­schaft­lich sta­bil auf­ge­stellt.
  • Du möch­test dei­ne Finan­zie­rung nicht iso­liert, son­dern gemein­sam mit Eigen­ka­pi­tal, Liqui­di­tät und mög­li­chen steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen betrach­ten.
  • Dir ist bewusst, dass auch Immo­bi­li­en Chan­cen und Risi­ken haben.
  • Du suchst kein kurz­fris­ti­ges Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt, son­dern eine lang­fris­ti­ge Ver­mö­gens­stra­te­gie.

Quel­len und wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen

Wenn du dich in die­sen Punk­ten wie­der­fin­dest, kön­nen wir gemein­sam prü­fen, ob unser Kon­zept grund­sätz­lich zu dei­ner Situa­ti­on passt.

Kapi­tal­an­la­ge unver­bind­lich prü­fen las­sen

Im ers­ten Schritt schau­en wir uns dei­ne finan­zi­el­le Aus­gangs­si­tua­ti­on und dei­ne Zie­le an. Anschlie­ßend prü­fen wir, wel­che Stra­te­gie für dich grund­sätz­lich sinn­voll sein könn­te.

Erst wenn das Kon­zept zu dir passt, beschäf­ti­gen wir uns mit einer kon­kre­ten Immo­bi­lie.

So weißt du vor einer Ent­schei­dung nicht nur, was du kaufst, son­dern vor allem, war­um es zu dei­ner per­sön­li­chen Stra­te­gie pas­sen kann.

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